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Fridays-For-Future, “Ende Gelände” and Greenpeace demonstrate coal mining

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In Europe’s largest open pit mine, the “Rheinisches Revier“, in North-Rhine Westphalia, near Erkelenz, organisations against climate changed announced they would be protesting on the weekend from 19th to 24th of June. “Ende Gelände”, Fridays-For-Future and Greenpeace are expecting thousands of people to take part to demonstrate the open pit coal mining and also the relocation of entire villages. The continued usage of coal as a fossil fuel until 2038 is untenable for many activists and one of the main topics this year.

Early on, police were worried about escalations, especially in connection to students demonstrating with Fridays-For-Future. They were also afraid of illegal and violent activities.

It is planned to block the rail tracks leading to the mine and stop production and shipping. Demonstrators with Fridays-For-Future plan to march through nearby Aachen and then later join a large rally called “Alle Dörfer bleiben” (“All villages stay”) before joining “Ende Gelände on the outskirts of the area. Greenpeace had also announced they would join this demonstration.

There are different views on the end of coal usage – “Ende Gelände” want an immediate stop of the mining, while Fridays-For-Future think 2030 a realistic goal – but since all are fighting for the same thing, they are solidly united.

Lea Hüntemann

Sources:

Fridays-For-Future, „Ende Gelände“ und Greenpeace demonstrieren Braunkohleabbau

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In Europas‘ größtem Braunkohlerevier, dem sogenannten Rheinischen Revier in Nordrhein-Westfalen, nahe Erkelenz, haben sich für das Wochenende vom 21.6. bis 23.6. Protestaktionen und Demonstrationen angekündigt. Tausende Menschen, von den Organisationen Ende Gelände, Fridays-For-Future und Greenpeace, werden erwartet, um gegen den dortigen Braunkohltageabbau und auch die damit verbundene Enteignung und Umsiedlung ganzer Dörfer zu demonstrieren. Der geplante Kohlausstieg für 2038, ein unhaltbares Ziel für viele Aktivisten und Aktivistinnen, ist eines der Hauptthemen dieses Jahr.

Bereits im Vorfeld hatte die Polizei vor einer Eskaltation der Situation gewarnt, besonders mit Bedacht auf die Schüler und Schülerinnen, die mit der Fridays-for-Future Bewegung teilnehmen wollen. Man habe Angst vor illegalen und gewalttätigen Aktionen.

Geplant hat die Aktion „Ende Gelände“, die Bahngleise hin zum Braunkohleabbau zu besetzen und somit den Braunkohleverkehr lahm zu legen. Die Demonstranten von Fridays-For-Future wollen zunächst durch Aachen marschieren und dann zu einer Großkundgebung „Alle Dörfer bleiben“ marschieren. Später wollen sie sich dann den Demonstrationen am Rande des Tagebaus anschließen. Greenpeace hatte ebenfalls angekündigt an dieser Demonstration teilzunehmen.

Unter den demonstrierenden Organisationen gibt es zwar unterschiedliche Auffassungen, wann der Kohlausstieg vollzogen werden soll – Ende Gelände beispielsweise demonstriert für einen sofortigen Ausstieg, während Fridays-For-Future einen Ausstieg im Jahr 2030 als realistisch betrachten – aber da man für die gleiche Sache kämpfe, würde man sich solidarisch gegenüber einander verhalten.

Lea Hüntemann

Quellen:

Zur Kunst

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Kunst ist ohne Frage universell und subjektiv, diese Tatsache wurde bereits unzählige Male proklamiert. Sie wird niemals in ein einzelnes Genre passen und sich immer weiterentwickeln, basierend auf sowohl Künstlern als auch Kunstliebhabern. Interessanterweise aber, sind einige Wahrnehmungen und Ideologien der Kunst durch die Zeiten sehr gleichbleibend geblieben und werden bis heute als „wahr“ angesehen, obwohl doch so viele verschiedene Formen von Kunst existieren. Eine dieser eher gleichbleibenden zur Kunst rankt sich um die Mamor Statuen der griechischen und römischen Antike. Ihre Weiße scheint eine Art modernen Minimalismus zu repräsentieren und die professionell bearbeiteten Steine zeigen eine Schönheit die unseren heutigen Schönheitsstandards (und wohl auch denen in der Renaissance) erstaunlich ähnlich ist. Die Idealisierung der antiken griechischen und römischen Gesellschaft als ein Symbol der höchsten Form von Fortschritt einer Kultur seit der Renaissance ist sehr wahrscheinlich mit den makellosen Oberflächen ihrer Kunst verbunden. Ein allerdings weniger bekannter Fakt sind die Aussagen von relativ neuen Studien und Experimenten, die besagen, dass die Skulpturen zu antiken Zeiten sehr viel weniger minimalistisch aussahen, als sie heute vermuten lassen. Analysen von Partikeln und Pigmenten, die auf den Oberflächen einiger Werke gefunden wurden, legen nahe, dass diese mit bunten Farben angemalt waren. Genauso wie Häuser oder Tempel bemalt waren, auch wenn dies Tatsache weitaus mehr Bekanntheit erlangt hat.

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[Bild aus einem Hinterzimmer der Abguss-Samsung Antiker Plastik der Freien Universität Berlin, mit einem bemalten Porträt in der oberen linken Ecke © Lea Hüntemann 2018]

Dieses Bild zeigt einige Gipsabgüsse von antiken Porträts, auf einem Regal in einem Hinterzimmer der Abguss-Sammlung Antiker Plastik der Freien Universität Berlin. In der oberen linken Ecke lässt sich ein Porträt-Kopf mit roten Lippen und gelben Augen erkennen. Die Kollektion hat mehrere Gipsabgüsse die angemalt sind und beobachten den Effekt, den diese Resultate auf uns haben. Sie benutzen unter anderem mehrere Köpfe der ägyptischen Nofrete in verschiedenen Farben, nur um zu sehen wie sie wirken würden. Um ehrlich zu sein, angesichts der normalen Ästhetik, die man verspürt wenn man sich griechische oder römische Statuen ansieht, fühlt sich der Anblick von diesen Kunstwerken in bunten Farben einfach irgendwie falsch an. Die Farben fühlen sich irgendwo grotesk und zu dick aufgetragen an, das Rot und gelb viel zu grell. Aber das ist auch eine Erinnerung, denn wir wissen nie genau, was hinter einem Kunstwerk steht. Es sei denn, wir fragen bei den Künstlern selbst genau nach und das ist in diesem Fall natürlich nicht möglich. Es ist auch eine Erinnerung daran, dass welche Ideale und Verknüpfungen auch immer wir mit Art heute haben, wir können nicht wissen was die Menschen in tausend Jahren damit machen. Das ist aber natürlich auch ein Teil der Kunst ausmacht; wir haben heute vielleicht für grell-angemalte Marmor-Statuen nicht mehr allzu viel übrig, aber diese Erkenntnis ändert auch vielleicht auch, wie wir bisher über griechische und römische Kunst nachgedacht haben. Vielleicht verschiebt sich das Bild der adretten und perfekten Gesellschaft und das ist am Ende eins der Dinge, um die es bei Kunst geht: die Erschaffung eines Bild der Gesellschaft. Und zu sehen, wie solch neue Erkenntnisse dieses Bild ändern können ist unvergleichbar.

Lea Hüntemann


TITLE PICTURE [Blick in eine Nische der Abguss-Sammlung Antiker Plastik der Freien Universität Berlin © Lea Hüntemann 2018]

 

 

 

 

São Vicente

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Como a água
que se liberta das ondas
escorregando entre
as pedras pretas
na beira ardente do mar,
também a dor,
o amargo
vai embora,
como se
alguém ou algo,
inesperado,
quisesse mostrar
que está na hora
de olhar além-mar,
de não ter medo
de ouvir só o som
do oceano,
dentro do espirito,
dentro das coisas,
dentro das almas sem sono. Continua a leggere